Erftstadt – Wenn im Rheinland die Uhren 11:11 Uhr schlagen, weiß man: Jetzt wird nicht mehr gearbeitet – jetzt wird angestoßen. So auch bei uns. Pünktlich versammelte sich das Team in der Küche, bewaffnet mit Berlinern, Mett- und Käsebrötchen – und natürlich Kölsch. Zwischen Puderzucker und Zwiebelmett wurde gelacht, geschunkelt und die Kostüme bestaunt.
Gut gestärkt zog es einen Großteil des Teams weiter in den Kölner Kneipenkarneval – wie jedes Jahr ein kleines Abenteuer. Die Wettervorhersage versprach Kälte und Nieselregen. Also beste Voraussetzungen für echtes rheinisches Durchhaltevermögen. Die bange Frage: Stehen wir uns wieder die Beine in den Bauch? Und läuft drinnen auch die richtige Musik?
Kaum angekommen in der Sülzer Kneipe, waren die Zweifel verflogen. Schnell fanden sich alle ein, Kölsch in der Hand, Schulter an Schulter, schunkelnd zu den Hymnen von Bläck Fööss, Kasalla und Brings. Mit dabei: ein Glühwürmchen, ein Zebra, Hippies, Neptun – und sogar ein spritziges Aperölchen, das farblich fast mit dem Kölsch konkurrierte.
Ein herzliches Alaaf an alle Mitfeiernden – es war laut, voll, ein bisschen chaotisch und genau deshalb wieder einmal einfach schön.
Kurz gesagt: Nä, wat wor dat schön!


